42 Millionen Erwerbstätige sind nicht gleich 42 Millionen „normal“ Beschäftigte

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(o-ton) Im September 2013 waren laut Statistischem Bundesamt 42,1 Millionen Menschen erwerbstätig. Doch als Erwerbstätigkeit definiert die Statistikbehörde jedwede entlohnte Beschäftigung von mehr als einer Wochenstunde. Die mehr als 42 Millionen Erwerbstätigen stehen also keinesfalls allesamt in einem „normalen“, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Zu ihnen zählen unter anderem auch Mini- und Ein-Euro-Jobber sowie bezahlte Praktikanten.

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Arbeitsmarkt im Oktober: Mehr als 3,6 Millionen Menschen ohne Arbeit

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(o-ton) Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen leicht auf 2,8 Millionen gesunken. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die Zahl der Arbeitslosen allerdings nicht ab. Denn Monat für Monat filtert die Bundesagentur für Arbeit tatsächlich Arbeitslose aus der Arbeitslosenzahl und führt sie in der Kategorie Unterbeschäftigung. Im Oktober über 840.000 Menschen nur deshalb, weil sie etwa an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen, zum Zeitpunkt der Erfassung krankgeschrieben waren oder als über 58-Jährige innerhalb eines Jahres kein Jobangebot erhielten.

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Forscher ermitteln: Sinkende Löhne und zunehmende Lohnungleichheit seit „Hartz IV“

(o-ton) Die Hartz-Reformen haben den bereits vorhandenen Trend zu Niedriglöhnen und einer größeren Lohnungleichheit verstärkt. Das ergibt eine Studie von Wissenschaftlern des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt habe sich die Qualität der Arbeitsverhältnisse in Deutschland verschlechtert.

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Geringe Arbeitsmarktchancen für Ungelernte

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(o-ton) 2012 war etwa jeder fünfte Ungelernte arbeitslos. Menschen ohne Berufsabschluss sind besonders häufig abhängig von „Hartz IV“-Leistungen. Sie stellen mehr als die Hälfte der arbeitslosen „Hartz IV“-Bezieher. Auch in Zukunft werden sich die Chancen Ungelernter am Arbeitsmarkt nicht verbessern. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor.

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Mismatch am Arbeitsmarkt: Mehr Erwerbstätige ist nicht gleich weniger Arbeitslose

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(o-ton) Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten. Trotzdem steigt auch die Zahl der Arbeitslosen wieder. Sie profitieren kaum noch von der Nachfrage nach Arbeitskräften. Grund ist ein „Mismatch“ zwischen Arbeitslosen und den offenen Arbeitsstellen – ihre Fähigkeiten und die Anforderungen der Arbeitgeber passen häufig nicht zusammen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert daher eine stärkere Förderung von Langzeitarbeitslosen.

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