Arbeitsmarkt: Geringqualifizierte weiterhin abgehängt

Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz sinkt drastisch, wenn Arbeitslose keine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen. Die Arbeitslosenquote von Ungelernten lag 2018 mit 18,3 Prozent rund sechs Mal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung. Das geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

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Arbeitslosenreport NRW offenbart Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt

amnews-2-300x190Immer mehr junge Menschen in Nordrhein-Westfalen drohen den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu verpassen, wie der aktuelle Arbeitslosenreport NRW zeigt. Im aktuellen Ausbildungsjahr fanden knapp 22.000 Bewerber keinen passenden Ausbildungsplatz, während gleichzeitig fast 10.000 Ausbildungsstellen unbesetzt blieben.

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Bundesagentur für Arbeit: Jede dritte offene Stelle in der Leiharbeit

Obwohl weniger als drei Prozent der Beschäftigten in der Leiharbeit tätig sind, entfielen im Jahr 2018 rund 32 Prozent der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen auf die Leiharbeitsbranche. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich. In manchen Gegenden ist jedes zweite Stellenangebot ein Leiharbeitsverhältnis.

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Flüchtlinge am Arbeitsmarkt: Zwei Drittel arbeiten zum Niedriglohn

Obwohl immer mehr Flüchtlinge in Deutschland einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, liegen ihre Verdienste weit unter denen aller Beschäftigten in Deutschland. Ein Grund dafür ist der hohe Anteil von beschäftigten Flüchtlingen in Leiharbeit und Helferjobs.

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Hartz-IV-Empfänger: Nur jeder Dritte ist offiziell arbeitslos

Im September 2018 gab es knapp 4,1 Millionen erwerbsfähige Hartz IV-Empfänger, aber gerade einmal 36 Prozent von ihnen gelten als arbeitslos im Sinne der Statistik. Mit 64 Prozent wird der überwiegende Teil von ihnen nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Das zeigt der aktuelle Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit.

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6,6 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,21 Millionen Arbeitslose gab es im Dezember 2018. Doch mit rund 6,6 Millionen lebten dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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