„80-Cent-Jobs“ für Flüchtlinge werden zum Flop

100.000 Flüchtlinge jährlich wollte Arbeitsministerin Nahles mit „80-Cent-Jobs“ fördern. Doch bis März 2017 wurden nur knapp 21.000 Teilnehmerplätze genehmigt. In Hamburg und im Saarland wird die Maßnahme noch immer überhaupt nicht genutzt. Aussagen über den tatschlichen Besetzungsstand sind laut Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht möglich. Allerdings zeigt sich: Plätze für das Programm werden öfter als vorgegeben in den Gemeinschafsunterkünften geplant.

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Flüchtlinge am Arbeitsmarkt: Mehr als jeder Zwölfte in Leiharbeit

Der Migrations-Monitor der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt: Immer mehr Migranten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern arbeiten in Deutschland. Diese Menschen sind erheblich häufiger als deutsche Arbeitnehmer in Leiharbeit beschäftigt. Mehr als jeder zwölfte sozialversicherungspflichtig-beschäftigte Flüchtling arbeitet in der Arbeitnehmerüberlassung.

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Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose: 20 Prozent Abbrüche

Ein Fünftel der Arbeitsverhältnisse, die im Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose zustande gekommen waren, wurden bislang abgebrochen. Das geht aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Zielerreichung läuft weiterhin schleppend: Erst rund 12.500 von 22.700 geplanten Teilnehmern werden im Programm gefördert. Stärkere Zuwächse verzeichnet hingegen das Bundesprogramm zur sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt.

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Ungleiche Löhne in der Weiterbildungsbranche gefährden Träger in Sachsen-Anhalt

amnews-2-300x190Jürgen Banse, Chef des Verbands Deutscher Privatschulen Sachsen-Anhalt e.V. (VDP), sieht Weiterbildungsträger, die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Jobcentern beauftragt werden, mittelfristig in ihrer Existenz bedroht. Der Grund: Erneut soll der Mindestlohn in der Weiterbildungsbranche angehoben werden. Obwohl der VDP diese Erhöhung ausdrücklich begrüßt, zerstöre sie die Wettbewerbsfähigkeit von jenen Dienstleistern, die überwiegend Weiterbildungen für Arbeitslose anbieten.

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Hartz IV trotz Arbeit: Mehr als jeder vierte Hartz-IV-Empfänger erwerbstätig

Trotz steigender Reallöhne und der Einführung des Mindestlohns waren im September 2016 rund 1,2 Millionen Erwerbstätige von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Der Grund: Diese sogenannten Aufstocker arbeiten als Minijobber und Teilzeitkräfte in Niedriglohnbranchen. Frauen sind hiervon noch stärker als Männer betroffen, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt.

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7,19 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Über 2,66 Millionen Arbeitslose gab es im März 2017. Doch mit knapp 7,19 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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