Sparkurs in der Arbeitsmarktpolitik geht auch 2013 weiter

(o-ton) 2013 reduziert die Bundesregierung die Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen weiter. Wie aus dem aktuellen Haushaltsentwurf hervorgeht, sollen für die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit (inklusive Bundesprogramme) nur noch 3,9 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Gegenüber 2012 entspricht das Einsparungen von etwa 500 Millionen Euro. Das Pro-Kopf-Budget sinkt damit auf nur noch 872 Euro.

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Rund drei Viertel aller Leiharbeiter arbeiten für einen Niedriglohn

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(o-ton) 2010 arbeiteten knapp 74 Prozent aller Leiharbeiter für einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 9,15 Euro pro Stunde. Bei Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren sind es sogar rund 86 Prozent. Den größten Zuwachs gab es bei den über 50-jährigen Leiharbeitern. Hier stieg der Anteil derer mit Niedriglohn seit 2008 um rund zweieinhalb Prozentpunkte, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken hervorgeht.

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Was bringen Ein-Euro-Jobs?

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(o-ton) Ein-Euro-Jobs stehen in der Kritik, denn sie steigern die Chancen auf einen ungeförderten Arbeitsplatz kaum. Bei schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen erfüllen sie aber eine soziale Funktion: Sie fördern die gesellschaftliche Integration der Teilnehmer und erhöhen so deren Selbstwertgefühl und Lebenszufriedenheit.

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Nur 44 Prozent der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger sind offiziell arbeitslos

(o-ton) In Deutschland gab es im April 2012 über viereinhalb Millionen erwerbsfähige Hartz IV-Empfänger, darunter gelten weniger als die Hälfte (44 Prozent) offiziell als arbeitslos. Der überwiegende Teil von 56 Prozent wird in der Statistik aus unterschiedlichen Gründen nicht als Arbeitslose geführt, wie der aktuelle Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zeigt.

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