Arbeitsmarkt im März: Offiziell rund 3,1 Millionen Arbeitslose, inoffiziell fast vier Millionen

© thomas ebeling - Fotolia.com

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(o-ton) Im März waren laut offizieller Statistik rund 3,1 Millionen Menschen arbeitslos. Weitere 860.000 waren ebenfalls ohne Arbeit. In der von der Bundesagentur für Arbeit herausgegebenen Arbeitslosenzahl werden sie aber nicht  berücksichtigt, weil sie beispielsweise älter als 58 sind und innerhalb eines Jahres kein Jobangebot erhalten haben, einen „Ein-Euro-Job“ machen oder am Zähltag krankgeschrieben waren. Das zeigt die Unterbeschäftigungsstatistik.

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Fast jede dritte offene Stelle in der Leiharbeit

© MH - Fotolia.com

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(o-ton) 30 Prozent der offenen Stellen entfielen im Februar auf die Leiharbeitsbranche. Das geht aus der aktuellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich. In manchen Regionen ist nahezu jedes zweite Stellenangebot ein Leiharbeitsverhältnis.

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Schweizer Forscher widerlegen Klischee des zufriedenen Arbeitslosen

(o-ton) Arbeitslosigkeit ist keine Gewöhnungssache. Auch nach längerer Zeit arrangieren sich Betroffene nicht mit ihrer Situation, sondern erleben sie als zunehmend belastend. Das belegen Wissenschaftler der Universität Lausanne. Sie empfehlen daher eine konsequent aktivierende Arbeitsmarktpolitik statt Sanktionen.

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Frankfurter Arbeitsmarktprogramm füllt Lücke der Bundesförderung

© Frankfurter Arbeitsmarktprogramm

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(o-ton) Die Stadt Frankfurt hat ein eigenes Arbeitsmarktprogramm aufgelegt und reagiert damit auf die Einsparungen des Bundes. Conrad Skerutsch, Geschäftsführer der Werkstatt Frankfurt, hat an dem kommunalen Arbeitsmarktprogramm mitgearbeitet. Im Interview mit O-Ton Arbeitsmarkt erklärt er dessen Besonderheiten und warum das Programm ein Glücksfall für die Stadt, aber kein Ersatz für die Bundesförderung sein kann.

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Auf das Basisjahr kommt‘s an: Bundesregierung schönt Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit

© Sven Bähren - Fotolia.com

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(o-ton) Laut aktuellem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen zwischen 2007 und 2012 um über 40 Prozent gesunken. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der vermeintliche arbeitsmarktpolitische Erfolg aber lediglich als statistischer Effekt. Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe durch die „Hartz-Reformen“ erhielten zahlreiche ehemalige Sozialhilfeempfänger irrtümlich den Status arbeitslos. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg dadurch 2007 auf einen absoluten Höchstwert, der in den Folgejahren 2008 und 2009 hauptsächlich durch die Korrektur der Fehlzuweisungen abgebaut wurde.

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