Bundesländer fordern Änderungen bei den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen

(o-ton) Die Bundesländer sehen Änderungsbedarf bei den Förderinstrumenten für Arbeitslose. In einem Eckpunktepapier fordern sie unter anderem, Ein-Euro-Jobs nur noch als Ultima Ratio zu nutzen, Prämien für die Teilnahme an längerfristigen Weiterbildungsmaßnahmen zu zahlen und ehemalige Langzeitarbeitslose auch im Job zu betreuen. Die Vorschläge sollen bei den bevorstehenden Gesetzesänderungen berücksichtigt werden. Lediglich Bayern trägt das Papier nicht mit.

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2,8 Millionen Arbeitslose, aber 6,85 Millionen Hartz IV- und Arbeitslosengeldempfänger: Trotzdem gilt die Arbeitslosenquote als wichtigster Wohlstandsindikator

© apops - Fotolia.com

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(o-ton) 2,8 Millionen Arbeitslose gab es im September 2014. Doch mit rund 6,85 Millionen bezogen fast zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld oder Hartz IV-Leistungen – darunter über 1,7 Millionen Kinder. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik. Dennoch ist die Arbeitslosenquote der wichtigste Wohlstandsindikator für politische Entscheidungsträger.

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Arbeitsmarkt im November: Weniger offiziell Arbeitslose, aber noch immer über 3,55 Millionen Menschen ohne Arbeit

© thomas ebeling - Fotolia.com

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(o-ton) Im November ist die Zahl der Arbeitslosen auf rund 2,72 Millionen gesunken. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die Arbeitslosenzahl allerdings nicht ab. Denn rund 838.000 Menschen, die ebenfalls ohne Arbeit waren, führt die Bundesagentur für Arbeit nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik. Im Vergleich mit dem Vormonat ist ihre Zahl gestiegen.

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Hauptsache Arbeit: Wenn Langzeitarbeitslose von der Maßnahme ins Ehrenamt wechseln

Ehrenamtliche bei der Arbeit

Ehrenamtliche bei der Arbeit © Das Netz Oelsnitz

(o-ton) Bei dem arbeitsmarktpolitischen Träger Soziales Werk – Das Netz in Oelsnitz ist im Sommer die Bürgerarbeit ausgelaufen. Von den sieben Teilnehmern arbeiten nun sechs als Ehrenamtliche, für deutlich weniger Geld und ohne Betreuung und Qualifizierung. Der Träger findet das problematisch, möchte den Langzeitarbeitslosen aber eine Beschäftigung geben. Ein Gespräch mit Thomas Kebschull, Tobias Odoj und der Ehrenamtlichen Frau Rubner über die Gratwanderung zwischen Auffangen der arbeitsmarktpolitischen Sparmaßnahmen und Ausbeutung.

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Förderung Langzeitarbeitsloser: Diskussion im Bundestag

(o-ton) Hält Andrea Nahles Konzept zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit, was es verspricht? Darüber diskutierten gestern Fraktionsvertreter im Bundestag. Anlass war ein Antrag der Linken, die Bundesregierung solle „unverzüglich“ einen Gesetzentwurf zur Förderung der Betroffenen vorlegen. Die Pläne der Arbeitsministerin griffen zu kurz und seien zu unverbindlich.

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