Integration in Arbeit: Ein Viertel der Beschäftigungen endet im ersten halben Jahr

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) gelang zwischen Juli 2016 und Juni 2017 über zwei Millionen Arbeitslosen die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit. Doch nur ein Teil dieser neuen Jobs überdauerte das erste halbe Jahr und gerade einmal die Hälfte der Arbeitsaufnahmen führte zu einer mittelfristigen Integration in den Arbeitsmarkt. Vor allem Hartz-IV-Empfängern fällt es schwer, sich am Arbeitsmarkt zu etablieren.

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2017: Eingliederungsmittel nur zu 81 Prozent ausgeschöpft

Die Jobcenter haben 2017 knapp 3,28 Milliarden Euro für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit ausgegeben. Sie schöpften damit lediglich 81 Prozent des Budgets (4,03 Milliarden Euro) aus.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Darstellung O-Ton Arbeitsmarkt.

Integration in Arbeit: Ältere Hartz-IV-Bezieher abgehängt

Trotz der guten Arbeitsmarktlage gelingt nur wenigen über 55-Jährigen Hartz-IV-Beziehern die Integration in Arbeit. Das zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Während die Arbeitsmarktchancen für Hartz-IV-Empfänger insgesamt im letzten Jahr gestiegen sind, sind sie für Ältere im Leistungsbezug sogar leicht gesunken.

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