Zahl der Arbeitslosengeld I-Empfänger steigt den vierten Monat in Folge

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(o-ton) Bereits den vierten Monat in Folge nimmt die Zahl der Arbeitslosengeld I- Empfänger saisonbereinigt zu. Aktuell liegt sie bei rund 796.000 Personen. Parallel hat das Angebot an offenen Stellen sowohl im Vorjahres- als auch im Vormonatsvergleich abgenommen. Auch Abgänge aus Arbeitslosigkeit in Arbeit werden bei ALG I-Empfängern seltener. 

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Zurück ins (Arbeits-)Leben mit Ein-Euro-Jobs

Nicole und Stefanie*

(o-ton) Zum ersten April dieses Jahres hat die Regierung mit der Instrumentenreform Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik massiv gekürzt. Betroffen sind hiervon unter anderem öffentlich geförderte Arbeitsstellen wie die Ein-Euro-Jobs. Zukünftig erhalten Anbieter weniger Zuschüsse und die Teilnahmevoraussetzungen werden verschärft. Die Politik argumentiert, die verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt mache die Instrumente obsolet und spricht von ohnehin geringem Erfolg bei der Integration in den ersten, ungeförderten Arbeitsmarkt.

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Kürzungen bei den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen offenbaren wahres Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit

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(o-ton) Immer weniger Langzeitarbeitslose nehmen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil. Das schlägt sich inzwischen deutlich in der Statistik nieder. Die Dauer der Arbeitslosigkeit steigt seit Reduktion der Maßnahmen kontinuierlich. Der Hintergrund: Nach jeder Maßnahmenteilnahme beginnt die Arbeitslosigkeit für die Statistik wieder von Neuem. Weil das nun immer seltener der Fall ist, wird das wahre Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit sichtbar.

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Hohe Erfolgsquoten bei Klagen und Widersprüchen gegen Sanktionen

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(o-ton) Klagen oder Widersprüche von sanktionierten Hartz IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus einer Bundestagsanfrage der Linken hervorgeht, wurde 2011 54 Prozent aller Klagen und knapp 40 Prozent aller Widersprüche gegen Sanktionen stattgegeben. Im Vergleich zu anderen Klagetatbeständen halten diese einer Überprüfung seltener stand.

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Sinkende Ausgaben für Arbeitslosigkeit betreffen Sozialleistungen kaum

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(o-ton) Die gute wirtschaftliche Lage in Kombination mit den Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre haben die staatlichen Kosten für Arbeitslosigkeit deutlich sinken lassen, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). An den Finanzmitteln, die der Staat für die Sozialleistungen des Hartz IV-Systems aufbringt, geht diese Entwicklung aber weitestgehend vorbei. Ihr Anteil an den Gesamtkosten hat zwischen 2005 und 2011 sogar um sechs Prozent zugenommen, Tendenz steigend.

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