Rund 88.000 Arbeitslose fallen wegen Krankheit aus der Statistik

© olly – Fotolia.com

(o-ton) Im November ist die Zahl der Arbeitslosen auf 2,806 Millionen gestiegen. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die Zahl der Arbeitslosen allerdings nicht ab. Denn Monat für Monat filtert die Bundesagentur für Arbeit tatsächlich Arbeitslose aus der Arbeitslosenzahl und führt sie in der Kategorie Unterbeschäftigung. Im November rund 88.000 Menschen alleine deshalb, weil sie am Tag der Erfassung krankgeschrieben waren. Und das ist nur einer der Gründe, die aus Arbeitslosen Unterbeschäftigte machen.

mehr…

Koalitionsvertrag: Plus 1,4 Milliarden Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

(o-ton) Die Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit werden in der kommenden 18. Legislaturperiode um insgesamt 1,4 Milliarden Euro angehoben. Das geht aus dem heute von CDU/CSU und SPD unterzeichneten Koalitionsvertrag hervor. Die geplante Erhöhung entspricht 350 Millionen Euro jährlich. Nach dem Sparkurs der schwarz-gelben Vorgängerregierung zeichnet sich hier eine leichte Trendwende ab.

mehr…

Koalitionsverhandlungen: Kein Sozialer Arbeitsmarkt in der Großen Koalition

© Mellimage - Fotolia.com

© Mellimage – Fotolia.com

(o-ton) Der Soziale Arbeitsmarkt wird im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD offenbar keine Rolle spielen. Die Große Koalition hält stärkere Vermittlungsbemühungen und ein Bundesprogramm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bei den besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen für ausreichend. Für die Umsetzung sollen private Arbeitgeber gewonnen werden. Die Beschäftigungsträger scheinen außen vor zu bleiben. Das geht aus dem ersten Bericht der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales hervor.

mehr…

Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen und Institut für Bildungs- und Sozialpolitik legen ersten Arbeitslosenreport vor

(o-ton) Mit ihrem „Arbeitslosenreport NRW“ macht die Freie Wohlfahrtspflege verstärkt auf die problematische Lage Langzeitarbeitsloser am nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt aufmerksam und protestiert gleichzeitig gegen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung. Der Report wird gemeinsam mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) erarbeitet und ab sofort quartalsweise veröffentlicht.

mehr…

Aus Arbeitslosigkeit in Arbeit? Nur jeder dritte vormals Arbeitslose findet einen Job

© fotoart111 - Fotolia.com

© fotoart111 – Fotolia.com

(o-ton) Nur etwa jeder dritte Arbeitslose, der im September 2013 seine Arbeitslosigkeit beendete, fand auch tatsächlich einen Arbeitsplatz oder machte sich selbstständig. Alle anderen zählten nicht mehr zu den Arbeitslosen, weil sie beispielsweise eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme begannen oder dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung standen. Von den vormals Arbeitslosen, die tatsächlich in Arbeit kommen, landen überdurchschnittlich viele in der Leiharbeit. Dort herrscht ein stetiges Kommen und Gehen, besonders von „Hartz IV“-Empfängern.

mehr…