Rund 7 Millionen Menschen beziehen Arbeitslosengeld oder Hartz IV

(o-ton) 2,85 Millionen Arbeitslose gab es im April 2015. Doch mit rund sieben Millionen bezogen fast zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen – darunter über 1,7 Millionen Kinder. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Arbeitsmarkt im Juni: 3,5 Millionen Menschen ohne Arbeit

titel(o-ton) Im Juni gab es 2,71 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Arbeitslosenzahl jedoch nicht ab. Denn rund 800.000 De-facto-Arbeitslose führt die Bundesagentur für Arbeit nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik.

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Juni 2015 – 3,501 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Juni 2015 gab es offiziell 2,71 Millionen Arbeitslose. Nicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings mehr als 790.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Juni 2015), Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, S. 5, Darstellung O-Ton Arbeitsmarkt.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Juni 2015), Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, S. 5, Darstellung O-Ton Arbeitsmarkt.

Juni 2015: 6,86 Millionen Menschen

Im Juni (teilweise aktuellste verfügbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es über 2,7 Millionen Arbeitslose gemäß Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig waren aber 6,86 Millionen Menschen Leistungsempfänger. Über 825.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und über 4,4 Millionen Menschen und ihre mehr als 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren waren abhängig von Hartz-IV-Leistungen beziehungsweise Sozialgeld.

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Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Hartz-IV-Sanktionen: Anhörung im Bundestag

titel(o-ton) Die Oppositionsparteien im Bundestag wollen die Sanktionen im Hartz-IV-System abschaffen oder deutlich abmildern. Ihre Anträge wurden am Montag im Ausschuss für Arbeit und Soziales diskutiert. Die Mehrheit der geladenen Sachverständigen hingegen plädierte dafür, Sanktionsmöglichkeiten zu erhalten.

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